Berufung der Mitglieder und Vertreter des 7. Psychiatrieausschusses

Sachsen-Anhalts Sozial-Staatssekretärin Beate Bröcker hat am 12. Mai 2017 zunächst neun Mitgliedern und deren Stellvertretern die Berufungsurkunden für die 7. Amtsperiode des Ausschusses für Angelegenheiten der psychiatrischen Krankenversorgung des Landes Sachsen-Anhalt überreicht. Die weiteren Mitglieder und deren Vertreter wurden im August bzw. November 2017 berufen.

Berufung 2017 - 2021

"Ausschuss"

Die Berufung der Mitglieder und Vertreter des Psychiatrieausschusses erfolgt auf der Grundlage der Verordnung über den Ausschuss ...

Die Namen der Mitglieder und Vertreter finden Sie hier.

Arbeitsweise des Ausschusses:

  • unabhängig, ehrenamtlich, engagiert, zuverlässig und verschwiegen
  • Erfassung und Bewertung der aktuellen Versorgungs- und Betreuungssituation für Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen und seelischen Behinderungen
  • Bearbeitung von Hinweisen, Beschwerden und Empfehlungen
  • Durchführung von Sitzungen zu Schwerpunkten der psychiatrischen Krankenversorgung
  • Beschlussfassungen zu Arbeitsschwerpunkten und Strategien
  • Zuarbeiten zu erbetenen Stellungnahmen
  • Vorschläge zur Berufung der Mitglieder und Vertreter der Besuchskommissionen und Bildung der Besuchskommissionen
  • Festlegung der Zuständigkeitsregionen für die Besuchskommissionen
  • führende Mitarbeit in den regionalen Besuchskommissionen
  • Sicherung des Informationsaustausches zwischen Ausschuss und Besuchskommissionen
  • Vermittlung der Positionen des Ausschusses gegenüber den an der Versorgungsplanung beteiligten Behörden, Verbänden, Einrichtungs- und Kostenträgern und in der Öffentlichkeit
  • Bildung des Redaktionskollegiums und Erarbeitung der Berichte an den Landtag und an das Ministerium für Arbeit und Soziales

Öffentlichkeitsarbeit
Der Ausschuss ist beauftragt, für die Belange psychisch Kranker und behinderter Menschen einzutreten und bei der Bevölkerung Verständnis für die besondere Lage der betroffenen Personen zu wecken.

Eine der wichtigsten Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit sind die Besuche in den Einrichtungen der psychiatrischen Krankenversorgung und Behindertenbetreuung. In den Einrichtungen werden Gespräche mit Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern geführt. Die Besuchskommissionen geben ihre Erfahrungen weiter und beraten vor Ort. In der Regel nehmen an den Besuchen auch Vertreter der kommunalen Gebietskörperschaften (Landkreise und kreisfreien Städte) teil, so Mitarbeiter der Gesundheits-, Jugend- und Sozialämter sowie Sozial- und Gesundheitsdezernenten. Auch Landräte informieren sich auf diese Weise über den Stand der Versorgungsstrukturen in ihrem Verantwortungsbereich.
Die Besuchsprotokolle werden - als vertrauliches Material - den Teilnehmern zur Kenntnis gegeben. Dadurch werden die verantwortlichen Vertreter der Öffentlichkeit detailliert informiert und können entsprechende Maßnahmen zur Lösung offener Probleme veranlassen.

Zur wirksamsten Öffentlichkeitsarbeit des Ausschusses gehören die jährlichen Tätigkeitsberichte, die dem Landtag und dem Sozialministerium vorzulegen sind. Der Landtag veröffentlicht die Berichte als Drucksache. Im Sozialausschuss des Landtages wird der Auswertung der Berichte ein spezieller Tagesordnungspunkt in seinen Sitzungen gewidmet; der Psychiatrieausschuss trägt seine Erkenntnisse und Empfehlungen zur aktuellen Entwicklung der psychiatrischen Krankenversorgung vor und das Sozialministerium nimmt Stellung zum aktuellen Bericht.

In Pressemitteilungen macht der Ausschuss auf die jährlichen Tätigkeitsberichte, auf Erfolge in der Versorgung kranker und behinderter Menschen, aber vor allem auf die noch zu bewältigenden Probleme aufmerksam.

In vielfältigen Arbeitsgespräche mit Verbänden, Vereinen, Kosten- und Leistungsträgern, Ministerien und Behörden tritt der Ausschuss ebenfalls für die Rechte und Interessen der Menschen ein, die sich aufgrund ihrer Erkrankung oder Behinderung nicht selbst vertreten können.

Des Weiteren wendet sich der Ausschuss auch in einer Schriftenreihe, die von speziell dafür gebildeten Kollegien erarbeitet werden, mit konkreten Schwerpunkten der psychiatrischen Krankenversorgung und Behindertenbetreuung an die Öffentlichkeit.

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